Entdecken Sie die Schönheit des Weissensees
Unvergessliche Momente erleben.
Der Weissensee ist ein wahres Juwel im Allgäu.
Umgeben von majestätischen Bergen und saftig grünen Wiesen, bietet er eine idyllische Kulisse für Erholungssuchende und Naturliebhaber.
Der Ort
Im Gemeindehaus finden Sie einen Dorfladen, einen Geldautomat der Sparkasse Allgäu und den Tourist Info Punkt Weissensee für Urlaubsgäste.
Der Badeplatz am See mit Liegewiese, Kioskbetrieb und Kinderspielplatz macht Ihren Sommerurlaub perfekt.
Weissensee ist keine geschlossene Ortschaft, sondern besteht aus 23 Ortsteilen:
Bachthal, Benken, Brand, Hinteregg, Hof, Hub, Hubmannsegg, Moos, Niederried, Oberdeusch, Oberkirch, Oberried, Roßmoos, Schwarzenbach, See, Spöttl, Tal, Unterdeusch, Vorderegg, Weißensee, Wiedmar, Wies und Wörth.
Der Ortsname
Weißensee verzaubert mit Geschichten aus der Vergangenheit und einem strahlend weißen Glanz auf der Wasseroberfläche – ein Effekt, den der Kalk im See dem Licht schenkt. Manche sagen, der Name erinnert an einen Alemanen namens Wizo, der sich hier um 600 n. Chr. niederließ. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem 12. Jahrhundert, als die „Herren von Wicense“ den See in ihren Urkunden festhielten.
Bereits 753 schenkte der fränkische König Pippin den See mitsamt seinem Umland dem Bischof Wiktrep von Augsburg für die neu gegründete Klosterzelle St. Mang. Über die Jahrhunderte wechselte der See mehrfach den Besitzer, bis ihn 1928 die Stadt Füssen erwarb – samt dem Recht auf Fischerei und dem Privileg, dieses Stück Natur für kommende Generationen zu bewahren.
Heute lädt Weißensee nicht nur zu historischen Entdeckungen ein, sondern auch zu Spaziergängen entlang glitzernder Ufer, zu Bootstouren auf stillem Wasser und zu Momenten, in denen man die Jahrhunderte fast spüren kann.
Der Weissensee – Naturjuwel mit Geschichte
Der Weißensee erstreckt sich über 1,35 Quadratkilometer und überrascht mit einem Ufer von rund 6,1 Kilometern Länge. Mit einer mittleren Breite von etwa 600 Metern und einer maximalen Tiefe von 25 Metern lädt er zu Erkundungen auf und unter der Wasseroberfläche ein.
Seine Form verdankt der See den Eiszeiten, insbesondere dem Lechgletscher, und vermutlich auch sogenannten Toteisablagerungen – ein Zeugnis geologischer Jahrtausende.
Für Naturfreunde bietet der Weißensee ein faszinierendes Schauspiel: Unter Wasser tummeln sich Renken, Zander, Hechte, Aale, Schleien, Saiblinge, Seeforellen und Karpfen, während an der Oberfläche Schwäne, Haubentaucher, Blässhühner und viele Wildentenarten elegant ihre Bahnen ziehen.
Im Sommer lockt der See mit kristallklarem Wasser zum Schwimmen, Bootfahren und Entspannen. Im Winter verwandelt sich die spiegelglatte Eisfläche in eine natürliche Spielwiese für Schlittschuhläufer. Ganzjährig lässt sich die Umgebung auf dem idyllischen Weißensee-Rundweg erkunden – ein Spaziergang oder eine Wanderung, bei der man die Schönheit von Wasser, Wald und Bergen hautnah erleben kann.
Weitere Informationen ©: Wikipedia
Kirchen & Kapellen
Weißensee lädt nicht nur mit seiner malerischen Natur ein, sondern auch mit seinen historischen Kirchen. Die Pfarrkirche St. Walburga thront direkt über dem See und ist vom Friedhof umgeben – ein Ort voller Ruhe und Geschichte. Ihr Ursprung reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, und noch heute zeugt der romanische Unterbau des Turms von dieser Zeit. Ein besonderes Highlight ist der prachtvolle Choraltar von Dominikus Zimmermann aus dem Jahr 1715, dem späteren Erbauer der berühmten Wieskirche.
Etwas verborgen oberhalb des Westufers liegt die Filialkirche St. Nikolaus in Oberkirch, ein echtes Kleinod der Allgäuer Kunst. Der gotische Chor aus dem 14. Jahrhundert, kombiniert mit dem frühbarocken Turm und Schiff von 1617, sowie die kunstvollen Fresken, Altäre und die Kanzel nach dem Dreißigjährigen Krieg, machen sie zu einem besonderen Schatz für Kunst- und Geschichtsliebhaber.
Ein Besuch dieser Kirchen verbindet Kultur, Geschichte und die besondere Atmosphäre am Weißensee – ein Muss für alle, die den See nicht nur sehen, sondern auch erleben wollen.
Am Weißensee laden nicht nur die großen Kirchen, sondern auch kleine, historische Kapellen zu Besuchen ein. Jeden Dienstag findet im Wechsel mit der Kapelle bei Oberkirch eine Heilige Messe statt, die Einheimische wie Gäste gleichermaßen willkommen heißt.
Im Ortsteil Wies steht eine kleine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, dem Heiligen Josef geweiht. Auch hier können Besucher im wöchentlichen Wechsel eine Heilige Messe erleben – ein stiller Ort voller Geschichte, Ruhe und besonderer Atmosphäre,
der Einblicke in die religiöse Tradition der Region bietet.
Der Pfarrhof unterhalb des Friedhofes steht als Schmuckstück des Ortes mitten in der Wiese und am Eingang zu einem kleinen Ruhegarten.
Er wurde 1766 erbaut und besticht durch seine quadratischen Maße und sein hohes vierseitiges Walmdach.
Weitere Ausführungen können in der „Geschichte und Chronik der Gemeinde Weißensee“ von Dr. Georg Guggemoos nachgelesen werden.
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